Da ich mit den Bilder auf dem neusten Stand bin, werde ich das jetzt auch endlich mit meinem Blog weiter machen.
Die letzte Etappe meiner Reise allein mit Ernie: Nachdem ich den Blog und die Bilder in Te Anau ins Netz gestellt habe, bin ich weiter nach Invercargill, über die Southern scenic route. Die Landschaft war ganz okay, aber nicht besonderes abwechslungsreich. Und die Straße war schnurgerade. Alles in allem recht langweilig zufahren. Was ich später erfahren sollte vielleicht nicht das schlechteste ist. Aber dazu später. In Invercargill hab ich mir ertsmal Spare Ribs mit Pommes gegönnt, da ich den ganzen Tag bisher nur einen Schokomuffin gegessen hatte. Richtig lecker. Danach bin ich noch durch den Queens Garden gelaufen. Ich muss sagen die ganzen Gärten hier in Neuseeland sind wunderschön. Dort war auch ein kleiner Zoo, nur ein paar Tier, aber super niedlich. Dann noch schnell zu Pak´n´Save, eine günstige Supermarktkette und in einem Backpacker in den Catlins angerufen, um zu fragen, ob sie noch Platz für mich und Ernie hätten und sie hatten. Also los in die Catlins. Ich hatte schon vorher davon gehört, dass sie echt schön seine sollen und man da nicht wirklich mir Bus hin kommt, deshalb wollte ich die auf jedenfall noch machen, bevor ich Ernie abgeben muss. Mit auf dem Weg zu dem Hostel wurde die Straße zu einer Gravelroad, heißt zu einer Schotterstraße. Kurz vor meinem Hostel ging die Straße dann ziemlich steil Bergab und als ich auf die Bremse getreten bin, kam die Wagen ins schlingern und ich bin im Graben gelandet. Zum Glück war ich nicht schnell und das Hostel war auch nicht mehr weit weg. Ich bin also ausgestiegen, hab das Auto abgeschloßen und den Ipod angemacht und bin los gelaufen. An die Stecke selbst kann ich mich nicht mehr erinnern, warscheinlich stand ich da noch unter Schock. Beim Hostel angekommen, hat mich die Hostelbesitzerin erstmal auf gebaut und mir einen Tee mit extra viel Zucker gemacht. Und sie meinte, das sei kein Problem, das passiert hier ständig, weil die Straße so gefährlich ist. Und ich hätte echt Glück gehabt, da sie gerade den Traktor wieder bekommen hatten und es so kein Probelm sein sollte, mein Van wieder raus zuholen. Ich bin bei denen genau in eine kleine Familienfeier geraten, aber sie waren alle unglaublich lieb zu mir. Und dann hab ich dem Farmer, das Hostel war eher ein Framstay, meine Schlüssel gegeben und er hat Ernie mit einem Kumpel aus dem Garben gezogen und zum Hostel gebracht. Und das alles ohne Gegenleistung, ich war echt froh und als sie hörten, dass ich eh in ihrem Hostel gebucht hatte, hat sie mich noch kurz rumgeführt und meinte, das wir das mit dem bezahlen auch morgen machen können und ich mich doch erstmal ausruhen soll. Neben mir hat ein Ehepaar aus Deutschland geparkt und mit denen hab ich mich dann ganzen Abend noch unterhalten. Auch zwei unglaublich liebe Menschen. Das hat mir total geholfen, da ich immer noch etwas unter Schock stand.
Nach einer nicht ganz so erholsamen Nacht, da ich immer wieder auf gewacht bin, ging es wieder auf die Straße. Dann bin ich mit ca 10-15 km/h zum südlichsten Punkt Neuseelands gefahren, genannt Slope Point. Nicht sehr spektakulär, auch einfach nur ne Klippe xD Dann ging es wieder Richtung richtiger Straße, ich habe eine gefühlte Ewigkeit gebraucht, aber ich bin angekommen. Danach ging es erstmal an einen Strand, an der Curio Bay. Echt schön und einfach ein bisschen entspannen. Die Nacht habe ich dann auf einem Camping Platz direkt an einem Hostel in Owaka geschlafen. Das war aber nicht so schön, das Hostel ansich ist okay, aber es war außer einer Famlie niemand da. Schon etwas gruselig. Von da bin ich dann morgens auch recht früh abgehauen Richtung Dunedin. Eigentlich hatte ich mir da ein Hostel gebucht, doch das hat mir am 30.12 noch ne mail geschrieben, dass sie doch keinen Platz für mich haben. Nett vorallem, da man am 31.12 bestimmt auch noch nen anderes Hostel findet. Natürlich war alles andere ausgebucht. Also nichts mit Hostel an Silvester.
Naja in Dunedin angekommen bin ich erst mal weiter zur Otago Peninsula gefahren. Zu dem einzigen richtigen Schloß in ganz Neuseeland, dem Larnach Castle. Dort hab ich mir dann erst das Schloß angesehen, echt schön. Dann habe ich noch 2 Stunden im Schloßgarten verbracht, Tagebuch geschrieben und einfach nur in der Sonne gesessen. :) Dann bin ich zum Holiday Park und sie hatten zum Glück noch einiges frei, leider war der Park auch ca. 1 Stunde zufuss von der Innenstadt weg. Eigentlich wollte ich mir nur noch einbisschen die Stadt ansehen, bevor ich Silverster verschlafe. Und ich hatte vor mit dem Bus zufahren, war dann aber zu ungeduldig, um auf ihn zu warten und bin dann zufuss los xD In der Innenstadt angekommen, war da ne Bühne aufgebaut, überall Menschen und alle Bars und Cafés hatten auf. Total schön. Und dann hatte ich doch tatsächlich das Glück Basti zutreffen. Der andere aus der Gruppe, mit der ich nach Neuseeland geflogen bin. Er war mit seiner Schwester unterwegs und mit den beiden hab ich dann den Abend verbracht und ins neue Jahr gefeiert. Es gab sogar ein kleines Feuerwerk:) Gegen 2 Uhr nachts bin ich dann auch wieder auf dem Camping Platz, nach einigem laufen, angekommen.
Neujahr hab ich mir dann Dunedin etwas mehr angesehen unteranderem auch das Gebäude der Uni, total schön und so wie ich mir ne Uni vorgestellt habe:)
Gegen Abend ging es dann noch etwas die Küste hoch und ich hab dann noch ein Hostel mit Campingplatz gefunden. Und dort hab ich mich dann auch mal mit anderen unterhalten. Einmal mit vier Franzosen, zwei haben gerade geheiratet und haben ihre Flitterwochen in Neuseeland verbracht. Zum anderen mit einer Neuseeländerin, die nur ne Stunde von dem Campingplatz weg wohnt, auf einer Farm. Seht interesant und auch echt entspannt.
Am nächsten morgen bin ich dann schon wieder um 8 uhr abgehauen und nach Oamaru gefahren. Diese Stadt ist wunderschön, auch wieder sehr beeindruckende Gebäude. In dem Garten war ich auch wieder, ich liebe diese Gärten hier:) Danach bin ich noch an einem Café mit fliegenden Schweinen im Logo vorbei gefahren und musste natürlich stoppen, um es zu fotografieren^^ Danach bin ich nicht mehr weit gefahren nur noch bis Omarama. Dabei bin ich an wunderschönen Seen vorbei gekommen. Und habe direkt an einem Fluss gecampt :)
Morgens ging es dann weiter nach Twizel, dort hab ich nur gefrühstückt und dann Richtung Mt Cook, dort bin ich dann etwas wandern gewesen. Direkt an einem Gletscherfluss und dann noch zu einem See. Da war es vllt windig:) Aber toll, den restlichen Tag hab ich auf dem Campingplatz gechillt. Und noch etwas im Lonely Planet gelesen, dabei bin ich auf das Astro Café gestoßen. Also war klar wo ich am nächsten Tag hin wollte. Also auf zum Lake Tekapo, kurz davor ging es dann zu dem Café. Es liegt direkt auf einem Berg und die Straße war vllt steil, immer schön im zweiten Gang da hoch. Aber es hat sich gelohnt, der Ausblick war unglaublich. Die Farbe von dem See konnte man garnicht mit der Kamera einfangen, einfach toll. Lange bin da aber nicht geblieben, weil an dem Tag noch Timaru erreichen wollte. Dort angekommen, hab ich mir ein Hostel gesucht und die Stadt noch etwas erkundet. Abends bin ich dann mit dem Hostelmanager ins Gespräch gekommen und er meinte es sei kein Problem für ihn, mir einen Job zu besorgen. Dann wurde ich natürlich hellhörig und wollte wieder kommen.
Am nächsten Tag habe ich Finja in Timaru getroffen und wir haben ihre Eltern noch nach Christchurch gebracht und sind dann abends zurück nach Timaru. Die folgenden zwei Tage hab ich dann noch mir Finja verbracht und am Sonntag dann musste ich mich von ihr verabschieden. Das war echt hart, fünf Monate sind echt eine lange Zeit... Und am Montag hatte ich dann auch einen Job. Bei einem Farmer Kirschen pflücken und das mache ich jetzt schon eineinhalb Wochen, da bei hab ich schon so viel Kirsche gegessen:) Und zwei die mit mir arbeiten kommen auch aus meiner Gegend, sie is aus Hoya und er aus Nienburg^^ Wie klein die Welt doch ist. Sonst is auch nicht viel los. Morgens arbeiten und Nachmittags chillen...