Mittwoch, 28. Dezember 2011

Ich schon wieder:)

Nach nun fast 3000 Kilometern in der letzten Woche, will ich noch was zum Thema Autofahren sagen. Also das mit dem auf der linken Seite fahren ist okay und man gewöhnt sich schnell dran. Das habe ich spätestens gemerkt, als ich mir einen Film angesehen habe und der Meinung war, dass der Mensch auf der falschen Seite fährt. Woran ich mich immer noch nicht gewöhnt habe, sind die anderen Autofahrer, da die Kiwis fahren wie sie wollen. Das einzige woran sich alle halten, ich aber immer wieder vergesse, ist folgende Regel. Wenn du links abbiegen willst und dir einer entgegen kommt, der auch in die Straße will, hat der Vorfahrt. Das ergiebt keinen Sinn-.- Und dann sind da noch die bekloppten Fahrradfahrer die hier auch überall auf den Straßen wimmeln. Ich weiß echt nicht wie sie das machen, da ich mich einge Berge schon mit Ernie echt hoch quäle xD So genug über die Straße :)
Am ersten Weihnachtstag so gegen 11 Uhr ist Anne wieder zu mir gekommen und wir sind zusammen zu den Pancake Rocks gefahren. Ich finde nichts, dass sie aus sehen wie Pancakes, aber jedem das seine. Danach waren wir noch kurz am Strand, um eine schönes Bild mit Weihnachtsmütze zumachen:) Musste einfach sein. Es ist hier echt total warm und ich bin ganz froh darüber, dass hier so ganz anderes Wetter ist. Bei Schnee und so hätte ich Weihnachten bestimmt mehr vermisst. Aber so wusste ich zwar das Weihnachten ist, aber ich hatte überhaupt keine Weihnachtsstimmung. Abends haben wir dann noch mir Lea gegessen. Ich bin dann recht für wieder zu meinem Hostel, um noch einige Sachen zuplanen. Zumindest so weit das ich einen groben Plan hatte, wo es als nächstes hin gehen sollte.
Der zweite Weihnachtstag war dann schon wieder etwas mehr los. Nach einem gemüdlichen Frühstück mit Anne ging es wieder auf die Straße Richtung Franz Josef. Auf dem Weg dahin habe ich in Hokitika halt gemacht. Dort gab es ein riesiges Jadegeschäft und dort hab ich mir eine Kette gekauft:) Gegen frühen Nachmittag hab ich dann den Gletscher erreicht und bin dann so nah es ging an ihn heran gelaufen. Ich konnte denn Schnee schon sehn, nur leider nicht anfassen, aber so hatte ich doch etwas Schnee^^ Dann ging es noch zu einem kurzen Abstecher zum Lake Matheson, dem Spiegelsee. Zu dem musste ich einfach, da Finja so viel von ihm erzählt hatte. Es ist echt schön dort, aber ich war zu müde um ganz bis zur andern Seite des Sees zu laufen und bin dann auch gleich weiter zu meinem Campingplatz für die Nacht. Dieser lag am Gillespies Beach, es war nur leider sehr voll, sodas ich vorne und hinten zugeparkt wurde. Ich hatte eigentlich vor mir dort den Sonnenuntergang anzusehen. Daraus wurde nichts, da mich die Sandflies wiedermal als ihr Ziel aus erwählt hatten. Also schnell ins Auto und da die restlich Zeit bleiben. Schade, aber diese Tiere sind echt nicht so nett, meine Beine sind jetzt schon voller Stiche.
Nachdem ich es geschafft hatte aus meiner Parklücke wieder heraus zukommen, ging es am nächsten morgen noch mal an den Lake Matheson und diesmal hab ich es geschafft einmal ganz rum zulaufen. Hat sich gelohnt, der Blick auf die Berge war toll (Bilder wieder bei fb). Da ich keine Lust auf einen zweiten Gletscher hatte, ging es richtig los. Ich bin, mit ein paar Zwischenstops, nach Te Anau gefahren, ca 560 Kilometer. Zum Abendessen gab es in Queenstown eine Fergburger. Super lecker und meine hieß Sweet Julie. Den musste ich einfach nehmen. Der Campingplatz auf dem ich geschlafen habe, liegt direkt am Lake Te Anau und da es so windig ist, gibt es keine Sandflies. Inzwischen habe ich mit aber etwas gegen diese Dinger gekauft. Riecht zwar nicht so gut, wirkt aber dafür.
Am nächsten morgen ging es noch kurz in die Stadt zurück und dann auf zum Milford Sound. Auf dem Weg dahin wieder einige Stops und dort hab ich dann eine 2 Stündige Schiffstour gemacht. Total schön, auch wenn das Wetter nicht so hundertpro mit gespielt hat. Dann gings wieder auf den Campingplatz von gestern, um den Blog zuschreiben^^ und die Bilder zu sortiern ich hab allein heute über 400 Stück geschossen-.-

Samstag, 24. Dezember 2011

Der Anfang meiner ganz eigenen Reise:)

Nachdem ich Finja in Auckland abgesetzt hatte, hieß es für mich auf nach Wellington. Meine Fähre wartet. Dann bin ich also los und war so um die 11 Stunden unterwegs, hab viele Pausen gemacht und bin nicht sehr schnell gefahren. Da meine Fähre aber erst um 2.30 uhr Nachst ging hatte ich noch etwas Zeit in Wellington, da bin ich etwas rumgefahren und hab in ganz vielen Fenstern Weihnachtsbäume gesehen, das lässt einen dann doch etwas wehmütig werden, da man dieses Jahr ja keinen hat. Als ich dann endlich zum Anleger konnte lief alles glatt und war auch ganz einfach. Auf der Fähre bin ich dann gleich eingeschlafen und erst kurz vorm anlegen wieder aufgewacht.
Dann ging es gleich über Picton und Blenheim nach Nelson, eine echt hübsche Stadt. Dort war ich dann auch für ein paar Stunden und dann ging es auf die rabbit island. Süß, aber auch nur kurz. Weiter nach Motueka und von da aus Richtung Abel Tasman. Auf dem Weg dahin hab ich bei einigen Aussichtspunkten halt gemacht und auch bei den Ngarua Caves. Dort hatte ich das Glück, dass ich zu dem Zeitpunkt die Einzige war und so eine private Führung bekommen habe, spannend und echt schön da unter der Erde. Danach habe ich beschloßen mich auf den Weg zum Campingplatz zu machen, bin dort aber nicht angekommen, da der Weg so schlecht war und ich auch langsam echt müde war, das ich mich an den Rand gestellt habe und da dann geschlafen habe.
Am nächste Morgen ging es wieder recht für los, erstmal nach Takaka. Von da aus wollte ich eigentlich weiter Richtung Abel Tasman, das hat nicht so gut geklappt, da die Straße nicht passierbar war. Durch den Regen der letzten Woche ist in dem ganzen Gebiet viel wgegeschwemmt worden und dadurch sind viel Sachen nicht passierbar. Auf dem Weg zu den Pupu Springs habe ich dann einen Stop bei einem Steinlabyrint gemacht. Echt süß und da waren überall kleine Figuren versteckt, wie die sieben Zwerge und so xD Bei den Springs musste ich jedoch feststellen, das fast alle Wege gesperrt waren. Also wieder zurück nach Takaka, dort hab ich dann eine kleine deutsche Bäckerei gefunden, leider sehr teuer. Da ich eigentlich noch mal in den Abel Tasman an sich wollte, habe ich noch mal an einer anderen Stelle versucht, leider da nur mit 4WD, also auch nichts. Alle anderen Traks durch den Park waren immer über mehrere Tage. Naja vllt mach ich das später noch mal. Dann war ich noch an dem Split Appel Rock, an dem auch gleich ein Beach war. Ich hab es doch tatsächlich mal geschafft, schwimmen zu gehen, war noch recht kalt aber super schön da. Dann Abends nur noch zu meinem Campingplatz. Ansich war der auch ganz schön nur Unmengen von Sandflies, die mir den ganzen Körper zerstochen haben.
Morgens wieder früh raus und zum Lake Rotoiti und bin da dann 6 Stunden gewandert, es war unglaublich anstregend, danach war ich nur noch in der Lage mir nen Campingplatz zusuchen und sonst nichts. Aber die Mühe hatte sich gelohnt, ich hatte einen wunderschönen Blick über den ganzen See.
Diesmal hab ich dann etwas länger geschlafen und bin dann ganz gemüdlich nach Westport gefahren. Dort hab ich dann erstmal gefrühstückt. Dann ging es weiter zur Tauranga Bay, wieder ein Walk, aber diesmal nur ca. 2 Stunden und mit Seelöwen anschauen. Toll diese Tier in Freiheit zusehen. Nun endlich auf nach Greymouth, das Hostel ist okay, aber ich habe freies Internet, so kann ich noch mir meiner Familie zu Weihnachten skypen, auch wenn ich absolut keine Weihnachtsstimmung verspüre. Nach meiner Ankunft hat Anne mich abgeholt und dann sind wir in ihr Hostel gegangen, dort habe ich Lea kennen gelernt. Wir drei haben dann den Abend zusammen verbracht und haben Kartoffelsalat und Würstchen gegessen und Weißwein mit Sprit getrunken. Schöner Abend und noch etwas gutes hat dieser Abend, ich habe es endlich geschafft den Blog auf den neusten Stand zubringen:) Froh Weihnachten auch allen:)

Kerikeri und davor aber auch nicht alles...

Ach du schande, wie die Zeit vergeht...
Naja nachdem wir in Whakatane nichts gefunden haben und es auch nicht so aussah, dass wir etwas bekommen würden, habe wir unsere Zelte dort abgebrochen und haben uns auf den Weg nach Napier gemacht. Wobei wir wirklich Glück mit dem Hostelbesitzer in Whakatane hatten, denn er hat uns das Geld einfach wieder gegeben, was wir schon für die nächsten 3 Wochen bezahlt hatten.
Also wieder in Napier angekommen, nachdem wir einen tollen Zwischenstop bei einer Heißenquelle gemacht haben. Den ersten den wir da wieder treffen ist Basti, der letzte aus unsere kleinen Gruppe ganz am Anfang. Außerdem waren noch ca. 15 andere Deutsche da.
Insgesamt haben wir eine Woche in Napier verbracht. Die Leute waren echt super drauf. Wir haben uns öfter mit Max und Carmen getroffen und haben uns sonst mit Arbeitssuche beschäftigt, was leider sehr frustriernd war...wir haben alles mögliche versucht, sind zu Arbeitsagenturen, zu den Plantagen selbst u.s.w. überall das Gleiche, so in einem Monat wieder kommen. Das beste war dann noch , als wieder heraus gefunden haben, dass wir im Hostel nicht mal auf der Liste der Arbeitssuchenden standen auch wenn ca. 30 andere Leute vor uns waren. Nachdem wir die Liste dann gesehen haben, hatten wir nicht wirklich mehr die Hoffnung etwas über das Hostel zubekommen... So das zu der Arbeitssuche...
Sonst waren wir einmal am Strand, leider war das Wetter nicht ganz so gut und ich bin nicht ins Wasser gegangen-.- Am gleichen Tag wollten wir uns den Sonnenaufgang ansehen, sind extra sehr für aufgestanden, um dann fest zu stellen, dass über all Wolken sind und wir nichts von dem Aufgang mitbekommen haben. Der Abend jedoch war echt schön. Am ganzen Strand gab es Lagerfeuer und über all Feuerwerk, ich hab nur vergessen warum, aber schön war es alle mal.

Nach einigen Emails mit einer Freundin meiner ehemaligen Reitlehrerin, stand es für uns fest, es geht nach Kerikeri, da es dort bessere Jobchancen gab. Also sind wir am Sonntag 10 Stunden unterwegs gewesen, bis wir dann endlich dort angekommen waren. Wir hatten es verplant uns raus zusuchen wo das Hostel in Kerikeri ist und so sind wir dort erstmal ein bisschen rumgefahren und durch pures Glück haben wir es auch gefunden. Von dort hab ich Stef (die Freundin meiner Reitlehrerin und Freundin des Hostelbestitzers Tony) angerufen und sie ist auch gleich gekommen und hat uns alle vorgestellt und uns das Hostel gezeigt, wenn ihr mal Lust hab es euch an zuschauen : www.kericentral.co.nz:) Es ist einfach toll dort.
Da ich es versäumt habe regelmäßig zu blogen kommt es jetzt nicht zeitlich sotiert sondern nach Themen. Zu erst zur Arbeit, also dort angekommen hat Stef uns erzählt das einer von uns beiden am nächsten Tag anfangen kann und der andere vllt auch gleich etwas bekommt. Also gleich ins Bett, denn am nächsten morgen sind wir um halb acht los gefahren. Bei Orangewood( so heißt die Firma die Leute brauchte) angekommen heißt es Finja ist zu klein und sie hätten keine arbeit für sie. Dafür durften ich und neun andere(auch alle aus meinem Hostel) gleich anfangen. Ich bin mit Jule und Sina in eine Gang, so nennen sie hier die Teams, die auf den verschieden Plantagen zusammen arbeiten, gekommen. Die beiden hab ich echt lieb gewonnen. Finja hat dann jedoch am Mittwoch doch noch etwas bei Orangewood bekommen, im Research. Damit hatte sie den Vogel abgeschossen und konnte da bis letzten Samstag arbeiten und hatte z.B. ne bezahlte Weihnachtsfeier und so:) Bei mir lief es leider nicht ganz so gut. Am 4ten Tag nach der Mittagspause kam meine Supervisorin zu mir und meinte ich bräuchte morgen nicht wieder zu kommen, da die Chefs der Meinung seien ich würde Zeit verschwenden und das wars mit meinem Job dort. Danach war ich etwas fertig oder um es anderes auszudrücken: völlig überfordert. Zum Glück konnte ich dann in der nächsten Woche erstmal im Hostel gegen freie Unterkunft arbeiten und hatte so dort immerhin keine Ausgaben. Während der Zeit hab ich weiter nach einem Job in der Gegend gesucht, weil ich bei Finja bleiben wollte und sie ja auch das Auto brauchte. Stef meinte ich solle doch auch mal in der Zeitung schauen und genau da hab in ne Anzeige gefunden Kitchen Hand gesucht. Nicht wirklich mehr Angaben, nur noch wo und ne E-mail Adresse. Dann hab ich das erstmal gegoogelt und raus kam, dass es eine mega teure Lodge ist www.kauricliffs.co.nz. Ich hab einfach meinen CV(Lebenslauf) dahin geschickt, da ich inzwischen echt verzeifelt war. Aber fast gleich danach hab ich auch schon wieder vergessen, dass ich den abgeschickt habe. Den Samstag hab ich dann einen Anruf bekommen von einem Barry, im ersten Moment war ich etwas überfordert. Das mit dem telefoniern auf Englisch klappte ganz gut und am Ende hatte ich ein Probearbeiten am nächsten Tag. Natürlich war ich mega aufgeregt und hatte schon Angst das ich die nicht verstehe oder sonst was. Im Endeffekt wurde ich morgens um 8 uhr erstmal von zwei Deutschen Köchen(Maik und Chris) begrüßt^^ Damit war mir dann auch nicht mehr so mulmig und ich konnte mich auf den Tag freuen. Meine einzige Tätigkeit bestand darin abzuwaschen und die Sachen wieder in der Küche zuverteilen, da ich auf Norderney schon mit einer dieser großen Spühlmaschien gearbeitet hatte, war das kein Problem und ich hatte mich recht schnell eingearbeitet. In meiner Pause(von 15 bis 17 uhr) hat mich Maik mit ins Mitarbeiterhaus genommen. Dort hab ich dann noch Johannes kennen gelernt, einen deutschen Kellner. Wir haben dann die meiste Zeit in seinem Van verbracht, weil die Jungs noch an dem rumgebastelt haben. Am Abend hab ich noch mal bis 22.30 Uhr gearbeitet und war echt froh, dass Finja mich abgeholt hat, denn nach dem Tag war ich echt fertig. Aber ich hatte mich so gut angestellt, das Barry(der Chefkoch) mich mochte und eingestellt hat. Leider war das nur nen Part-Time Job, hatte also nur ein paar Schichten und hab damit nicht wirklich Geld verdient, aber immer noch besser als nichts. Die letzten zwei Wochen im Hostel hab ich dann noch zusätzlich geputzt, damit ich wenigstens etwas Geld für das Reisen sparen konnte. Ansonsten hat der Job echt Spaß gemacht und das ganze Team war echt toll und liebenswürdig. Der eine Franzose Peter is mir zwar manchmal echt auf den Geist gegangen, da er einfach nicht aufgehört hat. Ich glaube, das eine mal als ich da war hat er meinen Namen ca. 90 mal oder so gesagt nur um mich zu ärgern, was er damit aufjeden Fall erreicht hatte. Die Arbeit im Hostel war auch die meiste Zeit gut. Nur in der letzten Woche in der wir echt schlechtes Wetter hatten und die anderen deshalb alle nicht arbeiten konnten war echt hart, da sie mir immer im Weg rumgelaufen sind. So das zum arbeiten...
Zum Hostel noch mal, wir hatten ein paar Leute die die ganze Zeit da waren, die wir auch waren. Dazu zählen Jule und Frank zwei Deutsche, die in dem Hostel zu ein einander gefunden haben. Dann noch die beiden Italiener Bernardo und Eric. Zunächst waren noch eine Kanadiarin und eine Französin da, die beiden wurden dann jedoch auch gefeuert und sind dann recht schnell weiter gezogen. Dann war da noch ein Franzose Kevin, der war drei Wochen mit uns da und ihm fiel es auch echt schwer zu gehen, er meinte zu mir, als ich ihn zur Straße gebracht habe, das er ein ganz komischen Gefühl im Bauch hat und eigentlich nicht weg will. Das ist die echt harte Seite am Reisen, man muss ständig Abschied nehmen. Das fällt echt schwer, wenn man recht lange mit Leuten zusammen gelebt hat. Man lernt sich auch viel schneller kennen als sonst, da man auf recht engem Raum zusammen ist und sich alles Mögliche teilt. So musste man bei den Leute die da waren gar nicht immer alles haben zum kochen, wenn einem was gefehlt hat, hatte es irgendwer schon für einen. Etwas später kamen dann noch Brieuc (Franzose), und Miklas (Deutscher) noch dazu. Wenn ich nicht vergessen darf ist Anne, sie kommt aus Stade und arbeitet in Hamburg beim Zoll:) Mit ihr treffe ich mich zu Weihnachten wieder und sie war für mich da, als ich gefeuert wurde, dafür bin ich ihr immer noch dankbar.
Jetzt zu den Vergnüglichen Dingen.^^ Ich würfel die jetzt total durcheinander, aber ich weiß einfach nicht mehr genau, wann was passiert is. Zweimal haben wir die Jungs dazu bekommen mit uns Volleyball zuspielen, das war echt toll. Auch wenn Eric der Meinung war, dass beim ersten Mal immer ich Schuld war, wenn etwas schief ging :P Nein, im ernst es war echt toll. Aber ein Ball zieht die Maori an, wie das Licht die Motten. Erst haben nur wir aus dem Hostel gespielt und am Ende waren mindestens 10 Maorileute da, irgendwie beängstigent, vor allem weil die alle immer maorisch reden und ich finde die Sprache echt hart und dann sind die ja auch alle noch so bullig...naja. Was Sport angeht waren Finja und ich noch mal beim Zumba, aber da es 10 $ pro Stunde kostet, sind wir nicht wieder hin gegangen.
An einem anderen Tag war ich, nachdem ich Finja zur Arbeit gebracht hatte, noch im Puketi Forest. Dort stehen diese riesen Bäume, die werden Kauris genannt. Auf dem Anwesen, wo ich gearbeitet habe, steht der größte in privat Besitz befindliche Kauri Baum in ganz NZ.
An einem Tag hat uns, also Frank, mich und noch wen aus dem Hostel, Tony mit auf sein Boot genommen zum fischen. Es fing schon so an das als wir auf das Meer raus gefahren sind, waren da überall Delfine. Diese Tiere sind so schön und ich möchte auf jedenfall noch mit ihnen schwimmen. Es hat etwas magisches diese Tiere von so nahem zu sehen. Sonst ist mir Fischen zu langweilig, aber einfach nur auf dem Boot zu sein war toll. Ich hab dann die meiste Zeit auf dem Dach gechillt und nichts gemacht. Die anderen haben um die 20 Fische gefangen, die uns Tony dann auch am nächsten Tag filitiert hat. Sehr lecker. An der Angel hatten wir sonst noch nen kleinen Hai und nen Aal, schon cool die mal von so nah zu sehen:)
Am Samstag bevor wir abgereist sind, waren wir, Finja, Miklas und ich noch mal am Charlies Rock. Das ist ein Wasserfall mit so einer Art Minisee am ende, in der man aus ca 5 m springen kann und ich hab mich getraut und bin gesprungen. Das war echt überwindung, wo ich doch nicht mal vom 5er im Schwimmbad springe, aber das Adrinalin ist schon cool und ich dachte mir, wenn ich das schon nicht mache werde ich nie einen Bunjeesprung wagen xD
Abends hatten wir dann noch einen großen BBQ mit ca. 30 Leuten, war lecker und auch echt schön. Gegen Mitternacht hab ich dann noch Paul und Amy nach Hause gebracht. Sie hatten nur am BBQ teilnehmen können, da ich sie gefrahren hab. Sie wohnen nämlich ziemlich weitweg, aber wir wollten sie dabei haben, da es unser vorletztes abend in Kerikeri war und wir uns richtig von ihnen verabschieden wollten.
Um 6 uhr am nächsten Morgen ging es dann los nach Kaitaia, um von dort unsere Tour über den 90 mile Beach zu starten. Aber zu erst haben wir uns noch eine Maorivorstellung angesehn, sie haben für uns z.B. den Haka getanzt. War ganz lustig. Dann ging es auf zum 90 mile Beach. Leider war ich sehr müde von der Nacht zuvor und hab teilweise geschlafen, aber es gab auch echt nichts zusehen, außer Stand ^^ Das Sandsurfing war dann wieder ganz lustig und die Bucht bei der wir zum Mittagessen gehalten haben, war wunderschön:) Dort hätte ich den ganzen Tag verbringen können. Aber es ging weiter zum Cape Reinga, wir hatten Glück mit dem Wetter und so eine recht gute Sicht. Es war schon schön, aber ich fand es nicht so beeindruckend, wie alle immer sagen. Zurück ging es dann den Highway, wir haben noch ein paar Stops gemacht, z.B. an einem Stand an dem der Sand nahezu Weiß ist.
Finja und ich haben dann abends noch mal unsere Sachen sortiert und alles geregelt was noch so gemacht werden musste. Sonst haben wir uns den restlichen Abend so vertrieben, indem wir noch Zeit mit den anderen verbracht haben. Als wir dann gegen 12 uhr nachts los sind, haben uns alle verabschiedet. Das war so süß von denen, ich werde sie alles ganz schrecklich vermissen. Die Zeit in Kerikeri war definitiv etwas ganz besonderes:) Ich hab sie alle so lieb gewonnen.
Wir haben es bis ca. 4.30 Uhr geschafft zu fahren, danach war keiner von uns beiden mehr in der Lange ein Auto noch sicher zufahren. Also haben wir kurz hinter Auckland auf einer Raststätte noch 1 1/2 Stunden geschlafen, um dann weiter zufahren. So gegen 8 Uhr waren wir dann am Hot Water Beach, dann jedoch zufaul uns ein Loch zubuddeln und sind nur etwas am Strand entlang gelaufen. Danach ging es zur Cathedral Cove(dort wurde ein Teil von Narnia gedreht), schön, aber zuviele Menschen. Danach nur noch zu einem Campingplatz und schlafen:)